Für Energiesparnachweise bei Neubauten oder zur Berechnung von Solarstromanlagen, für Messungen nach dem Blower-Door-Verfahren, für das Erstellen und Auswerten von Thermografie-Aufnahmen sowie von "Vor-Ort-Beratungsberichten" stehe ich als unabhängiger Energieberater ebenfalls zur Verfügung.

Der "Vor-Ort-Beratungsbericht" hat die Aufgabe, eine Ist-Analyse des Gebäudes (Fußboden, Decken, Dach, Fenster, Heizung, Verbräuche...) zu erstellen.
Auf dieser Grundlage werden dann energetische Sanierungsvarianten entwickelt, die zu alternativen Maßnahmepaketen geschnürt und ausführlich erläutert werden.
Der Hausbesitzer kann dann entscheiden, welches Maßnahmepaket für ihn sinnvoll und durchführbar ist.
Ziel dabei ist es, ein Optimum an Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit evtl. unter Einbeziehung von Fördermitteln (Zuschuss/Darlehn) einschließlich deren Beantragung zu erreichen.

Die Höhe des Zuschusses zu den Kosten dieser Beratungen beträgt 60%. Die Beratungen werden seit dem 1.3.2015 mit max. 800 € bei 1 bis 2 Wohneinheiten sowie bis 1100 € ab 3 Wohneinheiten vom Staat gefördert, wenn der Bauantrag vor dem 31.1.2002 gestellt wurde.

Vor dem Hintergrund weiterhin steigender Energiepreise lohnt sich eine Beratung auf der Grundlage einer eingehenden Analyse eines Objektes über Kosten und Nutzen verschiedener möglicher Maßnahmepakete.
Mit Hilfe günstiger KfW-Kredite kann dann die energiemäßig und wirtschaftlich beste Variante in Angriff genommen werden.

Auch bei Einzelmaßnahmen ist eine bautechnische Betreuung erforderlich. Sie besteht z.B. aus Angebote einholen, vergleichen und Aufträge erteilen, die ich dann auch während der Durchführung begleiten und später abrechnen kann. Hier werden 50% der Kosten bezuschusst, z.B. werden Ihnen bei einer Rechnung von 4000€ später 2000€ erstattet.

Bei Effizienzhäusern ist die bautechnische Betreuung ebenfalls erforderlich. Einheitlicher Förderstandard für Sanierungen ist weiterhin das "KfW-Effizienzhaus". Die KfW überträgt die bekannten, an der EnEV ausgerichteten Förderstufen z.B. "KfW-Effizienzhaus 100", "KfW-Effizienzhaus 70" und"KfW-Effizienzhaus 55" in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2014. Dabei bleiben die energetischen Anforderungen weitgehend gleich: Ein "KfW-Effizienzhaus 55" darf zum Beispiel höchstens 55 % des Energiebedarfs eines Neubaus benötigen.
Weitere Informationen finden Sie auf www.kfw.de.

Weitere Informationen wie die
Richtlinie über die Förderung der Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung
in Wohngebäuden vor Ort
-Vor-Ort-Beratung-
finden Sie unter: www.bafa.de

Über die Kampagne "Haus sanieren - profitieren!" können Sie bei mir einen Gutschein für einen kostenlosen Energiecheck einlösen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.sanieren-profitieren.de.

Aus der Presse:

CO2-Gebäudesanierungsprogramm erweitert

Die Bundesregierung und die KfW Förderbank vereinfachen und erweitern das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Förderinitiative Wohnen, Umwelt, Wachstum. Neben einer verbesserten Darlehensförderung gibt es eine Zuschussvariante:
Wer kein Darlehen benötigt, kann stattdessen einen Investitionszuschuss erhalten.
Antragsberechtigt sind Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Ein- oder Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnungen. Die Höchstgrenze für Investitionen, die bezuschusst werden, beträgt 100 000 € je Wohneinheit.

Der Eigentümer erhält einen Zuschuss zu den Investitionskosten

* in Höhe von 30 %, maximal 30 000 € pro Wohneinheit, wenn die Maßnahmen zu einem "KfW-Effizienzhaus 55" führen

* in Höhe von 25 %, maximal 25 000 € pro Wohneinheit, wenn mit den Maßnahmen das "KfW-Effizienzhaus 70" errreicht wird

* in Höhe von 20 %, maximal 20 000 € pro Wohneinheit, wenn mit den Maßnahmen das "KfW-Effizienzhaus 85" errreicht wird

* in Höhe von 17,5 %, maximal 17 500 € pro Wohneinheit, wenn mit den Maßnahmen das "KfW-Effizienzhaus 100" errreicht wird

* in Höhe von 15 %, maximal 15 000 € pro Wohneinheit, wenn mit den Maßnahmen das "KfW-Effizienzhaus 115" oder das "KfW-Effizienzhaus Denkmal" errreicht wird

* in Höhe von 15 %, maximal 7 500 € pro Wohneinheit, wenn Heizungsanlage/Lüftungspaket neue eingebaut wird.

* in Höhe von 10 %, maximal 5 000 € pro Wohneinheit, wenn Einzelmaßnahmen durchgeführt werden.

KfW: Teilschulderlass

Wenn man ein Darlehen in Anspruch nimmt:

Die Bundesregierung und die KfW Förderbank vereinfachen und erweitern das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Förderinitiative Wohnen, Umwelt, Wachstum.

Zusätzlich wird die Darlehensvariante des Programms in verbesserter und vereinfachter Form weitergeführt.
Die Förderung erfolgt weiterhin über von der Bundesregierung deutlich zinsverbilligte Darlehen von bis zu 100 000 € pro Wohneinheit bei Neubauniveau und von bis zu 50 000 € bei Einzelmaßnahmen.
Der Eigentümer erhält einen Tilgungsnachlass

* in Höhe von 27,5 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 55"

* in Höhe von 22,5 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 70"

* in Höhe von 17,5 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 85"

* in Höhe von 15 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 100"

* in Höhe von 12,5 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 115"

* in Höhe von 12,5 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus Denkmal"

* in Höhe von 12,5 % bei Einbau einer neuen Heizungsanlage

* in Höhe von 7,5 % bei Einzelmaßnahmen.


Energieeffizientes Bauen ab dem 1.4.2016:

Der Kredit beträgt 100 000 € pro Wohneinheit; der Eigentümer erhält einen Tilgungsnachlass

* in Höhe von 5 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 55"

* in Höhe von 10 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 40"

* in Höhe von 15 % beim Erreichen des "KfW-Effizienzhaus 40 Plus".


Das "KfW-Effizienzhaus 70" wird nicht mehr gefördert.